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| Verkaufspreis: | 22500.- DM bis 27500.- DM |
| Tankfüllung mit Luft in berstsicherem Tank, mit Kevlar umwickelt | 400 l Luft zu 300 bar |
| Strombedarf für eine Tankfüllung | 20 kWh = ca. 3.-DM bis 4.-DM |
| Ladedauer mit autoeigenem Kompressor an der Steckdose 230 Volt | 4 Stunden |
| Ladedauer an der Kompressorstation | 2 Minuten |
| Beschleunigung | über Getriebe und nicht über Motor |
| Schmierung | Speiseöl |
| Reichweite Stadt | 200 km |
| Reichweite bei 60 km/h konstant | 240 km |
| Reichweite bei 110 km/h | 100 km |
| Motor | im Heck Druckluft 30 PS |
| Hubraum | 980 ccm |
| Motorgewicht | 35 kg |
| Fahrzeuggewicht | 600 - 700 kg |
| Wartungsintervall für den Motor | 100 000 km |
| Fahrzeuggehäuse | Kunststoff |
Das erste Fahrzeug, das mit Luft betrieben wird, geht in Mexiko in Produktion.
Der ZP (Zero Pollution) wird mit 40.000 Exemplaren gestartet und als Taxi bzw.
städtischer Lieferwagen eingesetzt. Hersteller ist die Firma "Dina", ein staatlicher
Lizenzbetrieb. Ziel ist es, alle 87.000 Benzin- und Dieseltaxis in Mexiko City
durch den ZP zu ersetzen.
Die mexikanischen Beauftragten durchforsteten die ganze Welt auf der Suche nach
einem geräuscharmen, verschmutzungsfreien Fahrzeug, bevor sie Guy Negres Motorenwerk
in Frankreich entdeckten.
Der Erfinder brauchte drei Jahre, um seinen Motor zu vervollkommnen, der mit
einem Tank voll komprimierter Luft arbeitet.
Die mexikanische Version, die von einem Italiener entworfen wurde, sieht
wie ein kleiner Familienwagen aus und besitzt eine getrennte Kabine für den
Fahrer und vier Sitze im Fond. Guy Negre, der seit 30 Jahren mit Rennwagen arbeitet,
sagt: "Formel Eins Wagen werden mit Kompressorluft gestartet. In meinem Auto
ist die Kompressorluft der Treibstoff für den Motor."
Wenn das System installiert ist, können innerhalb von drei Minuten 300 Liter
komprimierter Luft unter hohem Druck in den Tank gepumpt werden. Zuhause kann
der Wagen innerhalb von vier Stunden aufgeladen werden. Die Elektrizität für
den Heimluftkompressor kostet etwa drei Mark. Die Luft ist natürlich kostenlos.
Kontakt: Guy Negre, CQFD Air Solution, Forum Aurelia, 83170 Brignoles, Frankreich
Im Focus 24/1999 (Juni 1999) erschien ein Artikel übers Luftauto:
Ich zitiere: Mexikaner und Österreicher waren schon da, auch Gesprächspartner
aus China, Kuba und Ägypten zeigten reges Interesse. Technikexperten und Fahrzeugingenieure
aus aller Welt bestaunen im südfranzösischen Brignoles ein Aggregat in der Größe
von zwei Schuhkartons: Ein Motor, der mit Luft läuft.
Kein fauler Zauber, sondern gewissenhafte Tüftelei: Mit 24 Patenten verfeinerten
die 20 Mitarbeiter der Firma MDI ein Prinzip, das schon Formel-1-Motoren und
Flugzeugtriebwerke startet, zur Serienreife für Autos. Dabei dehnt sich komprimierte
Luft durch Erhitzung schlagartig aus und liefert so Energie für den 30 PS Motor.
Der mit Kevlar umwickelte Luftbehälter sitzt unter dem Fahrzeug und wird mit
einem Druck von 300 Bar gefüllt, was 100 m³ Treibluft ergibt. Nach 200 Kilometern
schließt der Fahrer den Bordkompressor an eine Steckdose an, vier Stunden später
ist der Behälter mit luftiger Energie gefüllt - für etwa 3 DM Stromkosten. Im
Grunde ist das MDI-Vehikel ein Elektromobil mit Preßluftspeicher.
Vor allem Flottenbetreiber im Großstadtverkehr sieht MDI-Chef Martin Marschner
als Kunden. Folglich bietet er sein Druckluftauto vorerst nur als Taxi und Lieferwagen
an. "Im Franchise-Verfahren", hofft der ehemalige Hamburger, "könnten weltweit
bald 60 Partnerfirmen die Druckluft-Kleinwagen produzieren. "
Noch in diesem Jahr soll eine Musterfabrik den Betrieb aufnehmen. In Mexiko
beginnt 2000 die Produktion von jährlich 35000 Fahrzeugen in fünf Fabriken.
Zwei Unternehmer aus Hamburg und Berlin möchten Ende nächsten Jahres einsteigen.
Die Umweltspezialisten unter den Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden
sich schon Anfang Juli auf einer Tagung Marschners luftiges Konzept anschauen.
Diese Weiterentwicklung verfügt für längere Strecken noch über einen zusätzlichen
, besonders sparsamen Otto-Motor: Damit wäre der französische MDI ein weiteres
Automobil mit dem Prädikat "Drei Liter Auto".
Herr Lindner schrieb im Januar 2001:
Serienstart für das Luftauto in Frankreich ist Sommer 2001, in Deutschland ca.
Dezember 2001
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